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Graviertechnik
Das Verzieren und Kennzeichnen von Gegenständen durch Einritzen von Mustern und Zeichen - eine Frühform des Gravierens - findet sich schon in der Urzeit, als Metalle noch unbekannt waren. Später wurden die eigenen Werkzeuge gekennzeichnet, Zahlungsmittel in Form von Münzen hergestellt und Metallerzeugnisse, wie z. B. Blankwaffen mit dem Eigenzeichen des Herstellers versehen. In der Antike entstand im Mittelmeerraum eine erste Blütezeit künstlerischen Schaffens, das mehrere Arbeitstechniken miteinander verband. In späteren Epochen wuchsen die Bedeutung und die Spezialisierung in die Berufe des Gürtlers und des Ziseleurs. Das Berufsbild des Metalldrückers schließlich entwickelte sich vor ca. 170 Jahren.
Graveur
Dieser Handwerksberuf spricht Jungen wie Mädchen gleichermaßen an, die einen krisenfesten und abwechslungsreichen Beruf suchen und eigene Ideen und Vorstellungen in hohem Maße verwirklichen wollen. Dabei sollten die Interessenten dieses Berufes ein gutes Auge und Ausdauer für die 3-jährige Ausbildung mitbringen. Technisches Verständnis ist genauso wichtig wie zeichnerisches Können.