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Neues aus der Normung
DIN EN ISO 6158
Mit Ausgabedatum Oktober 2011 ist die überarbeitete Fassung der
DIN EN ISO 6158
Metallische und andere anorganische Überzüge -
Galvanische Chromüberzüge für technische Zwecke
erschienen.
Gegenüber DIN EN ISO 6158:2004-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Aktualisierung der normativen Verweisungen;
b) Anpassung des Bezeichnungssystems;
c) Aufnahme des Röntgenspektrometrischen Verfahrens in Anhang B
d) redaktionelle Änderungen.
Der zuständige deutsche Normenausschuss NA 062-01-76 AA weist im Zusammenhang mit dieser Norm auf Folgendes hin:
In der Originalfassung der lSO 6158 ist die Europäische Norm DIN EN 1403 für die Spezifizierung allgemeiner Anforderungen an galvanische Überzüge nicht berücksichtigt worden. Dadurch widersprechen die in Abschnitt 4 der ISO 6158 in Reihenfolge und Inhalt teilweise den Anforderungen der DIN EN 1403. Der NA 062-01-76 AA empfiehlt daher, im Zweifelsfall dem Wortlaut nach DIN EN 1403 zu folgen. Es müssen allerdings die spezifischen Angaben, die sich nur auf die ISO 6158 beziehen, beachtet werden. Weiterhin können in Pkt. 6.4 der ISO 6158 ggf. entsprechende Begriffe fehlen, die nach Vorgabe des NA 062-01-76 AA dann der DIN EN 1403 zu entnehmen sind.
Norm-Entwurf E DIN 50969-2
Der Norm-Entwurf
E DIN 50969-2
Vermeidung fertigungsbedingter wasserstoffinduzierter Sprödbruche bei hochfesten Bauteilen aus Stahl –Teil 2: Prüfungen
ist mit Ausgabedatum Januar 2012 erschienen und wird der Öffentlichkeit zur Prüfung und Stellungnahme vorgelegt. Einspruchsfrist ist der 16. Mai 2012.
Der Inhalt dieses Normentwurfs kann im Norm-Entwurfs-Portal des DIN angesehen und kommentiert werden. Das Norm-Entwurfs-Portal ist im Internet erreichbar unter www.entwuerfe.din.de
Gegenüber DIN 50969:1990-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) der Abschnitt 3 „Verspannungsprüfung“ aus DIN 50969:1990-12 wurden in einen eigenständigen Normenteil überführt; DIN 50969-1:2009-06 enthält keine Ausführungen zur Prüfung mehr;
b) Einführung von Prüfkategorien K1, K2 und K3 und Zuordnung entsprechender Proben zu diesen Prüfkategorien;
c) umfassende technische Überarbeitung;
d) redaktionelle Änderungen
Unter fertigungsbedingter wasserstoffinduzierter Rissbildung oder wasserstoffinduziertem Sprödbruch wird im Sinne dieser Norm eine Werkstoffschädigung verstanden, die als Folge der Eindiffusion atomaren Wasserstoffs in den Werkstoff eintreten kann. Ausgelöst werden können diese Schäden durch eine kritische Kombination unterschiedlicher Einflussgrößen, die in DIN 50969-1 näher beschrieben werden.
Die Norm legt Methoden zur Beurteilung des Wasserstoffgefährdungspotenzials und zum Nachweis einer vorliegenden Sprödbruchgefährdung bei Überzügen und bei Feuerverzinkung auf hochfesten Bauteilen aus Stahl fest.
Diese Norm gilt nicht für Bauteile aus hochfestem Bandmaterial, das in einem Bandbeschichtungsprozess hergestellt wurde.

