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Montag 08. März 2010 10:54 Alter: 183 Tag(e)

Schempp + Decker: Zwei Oberflächenbeschichter werden Prototyp für ganze Berufsgruppe

Rubrik: ZVO U-Ticker

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Zwei Mitarbeiter der Berliner Schempp und Decker Präzisionsteile und Oberflächentechnik GmbH hatten vor kurzem einen großen Auftritt: Statt der Arbeit war an einem Tag im Februar Modellstehen für ein professionelles Fotoshooting angesagt.

Der Betrieb unterstützte damit die Imagekampagne des Handwerks. Das aufgenommene Motiv wird für eine Fotobox verwendet, die erstmals vom 3. bis zum 9. März 2010 auf der

Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München zum Einsatz kommt.

Die Box soll insbesondere jungen Messebesuchern auf unterhaltsame Weise zeigen: Das Handwerk ist modern und vielfältig.

Nachdem es in dem Fotokasten „Klick“ gemacht hat, wird der Kopf der fotografierten Person automatisch in das Bild eines Handwerksberufes eingesetzt – und anschließend als hochwertiges Give-Away ausgedruckt.

Vom Augenoptiker bis zur Zahntechnikerin bekommen Jugendliche einen Eindruck davon, wie ihre Zukunft im Handwerk ganz konkret aussehen kann.

 

Das Motiv aus dem Betrieb Schempp und Decker, das in der

Fotobox zur Auswahl angeboten wird, dient dafür als ein Prototyp.

 

Professionelles Fotoshooting in Berlin

 

Die berufstypischen Szenen, in die der jeweilige Kopf aus der Fotobox

gesetzt wird, haben der Fotograf Patrick Strattner und sein Team

abgelichtet. In Betrieben und Fachschulen in Berlin und Brandenburg

setzten sie insgesamt 38 Handwerksberufe in Szene. Die Berufsbilder

stehen stellvertretend für die 151 Ausbildungsberufe im Handwerk und die

Vielfalt des Wirtschaftszweiges. Die Zentralfachverbände hatten die

jeweiligen Berufe vorgeschlagen sowie Betriebe und Schulen benannt, in

denen die Berufsbilder aufgenommen wurden – so auch der Bundesinnungsverband der Galvaniseure, Graveure und Metallbildner im Fall von Schempp + Decker.

 

Bei der Schempp und Decker ging es ganz ähnlich zu. Die Models wurden

zunächst von einer Stylistin geschminkt und frisiert. Parallel dazu

bereiteten der Fotograf und sein Assistent das so genannte Setting vor –

also die Anordnung aller Requisiten, die auf dem Fotomotiv zu sehen sind.

Die Mitarbeiter des Betriebes halfen dabei tatkräftig mit und hatten

beispielsweise bereits das passende Handwerkszeug bereitgelegt. Der

Fotograf stellte derweil die Lichttechnik auf, denn das Bild wurde – wie bei

einem professionellen Fotoshooting üblich – optimal ausgeleuchtet.

Auf diese Weise wurde der Beruf in das beste Licht gesetzt, um mit dem

Fotomotiv möglichst viele Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk

zu begeistern. Es ist geplant, dass die Fotobox auf zahlreichen Messen

und Events für das Handwerk wirbt und von Organisationen und Betrieben

für spezielle Anlässe gemietet werden kann.