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Funktionsweisen

Der Elektrolyt enthält vor allem ein in Ionen aufgespaltenes Salz des Metalles, das auf dem Werkstück abgeschieden werden soll. Wird jetzt an die Anode eine Gleichspannung angelegt, geht das Anodenmetall als Metallion in Lösung. Diese Metallionen werden von dem Werkstück (Kathode) angezogen und scheiden sich dort als Metall-Überzug ab. Nach diesem Prinzip lassen sich fast alle Metalle für unzählige Anwendungsgebiete aufbringen. Das jeweilige Grundmaterial (Stahl, Aluminium, Kunststoff usw.) sorgt für Form und Festigkeit des Werkstücks, der galvanische Überzug liefert die gewünschten Oberflächen-Eigenschaften: z. B. Verschleißschutz, Korrosionssicherheit, Härte, chemische Beständigkeit oder Glanz mit bestechender Optik.

Wie wichtig Galvanotechnik ist, wird daran deutlich, daß beispielsweise in der Bundesrepublik Deutschland jährlich Korrosionsschäden von über 150 Milliarden  € verhindert werden. Mit jedem eingesetzten Euro an Galvanotechnik verhindern wir Korrosionsschäden im Wert von € 150,00.

Außerdem hilft Galvanotechnik mit, die Rohstoffe unserer Erde sparsamer, d. h. umweltbewußter zu nutzen. Wir verschleudern nicht mehr wertvolle Rohstoffe, sondern setzen sie gezielt dort ein, wo sie wirklich benötigt werden. Mit 1 kg Zink wird 1 Tonne Schrauben, mit 0,1 g Gold werden 5.000 elektronische Kontakte gegen Korrosion geschützt.

Galvanotechnik – Wertschöpfung wohin man schaut!