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Der Normenausschuss chemische und elektrochemische Überzüge informiert über neue DIN-Entwürfe

Über neu erschienene Norm-Entwürfe zur „Prüfung galvanischer Bäder – Galvanisierungsprüfung" sowie zur „Vermeidung fertigungsbedingter wasserstoffinduzierter Sprödbrüche bei hochfesten Bauteilen aus Stahl" informiert der Normenausschuss chemische und elektrochemische Überzüge.

DIN 50957-2:2017-11„Prüfung galvanischer Bäder – Galvanisierungsprüfung –
Teil 2: Spezielle Prüfzellen“ des NA 062-01-61AA

Diese Norm legt zwei Prüfverfahren mittels spezieller Prüfzellen bzw. Prüfkörper fest und erleichtert den Vergleich der von verschiedenen Prüfern erhaltenen Ergebnisse. Grundsätzlich sind diese Prüfverfahren für viele Elektrolyttypen geeignet. Die Prüfung mit gewinkelten Kathodenblechen wird häufig eingesetzt für Kupfer-, Nickel-, Glanzchrom-, Schwarzchrom-, Zinn- und schwach saure Zinkelektrolyte. Die Prüfmethode eignet sich auch gut für die Prüfung von Mehrschichtsystemen, zum Beispiel Kupfer plus Nickel plus Chrom.

Die beschriebene Lang-Zelle ist besonders geeignet zur Prüfung von alkalischen Zink- und Zinklegierungselektrolyten.

DIN 50969-3:2017-08 „Vermeidung fertigungsbedingter wasserstoffinduzierter Sprödbrüche bei hochfesten Bauteilen aus Stahl – Teil 3: Nachträglich betriebsbedingte Einflüsse und erweiterte Prüfungen“ des NA 062 -01-076 AA

Dieser Teil von DIN 50969 legt Verfahren zur Beurteilung des Wasserstoffgefährdungspotenzials und zum Nachweis einer vorliegenden Sprödbruchgefährdung bei der Korrosionsbelastung von Bauteilen aus hochfestem Stahl fest.

Die Norm legt standardisierte Prüfmethoden, die hinsichtlich der Wasserstoffversprödung bei Korrosionsbelastung „kritische“ Werkstoff-/ Beschichtungskombinationen/ Umgebungsbedingungen identifizieren, insbesondere bei Festigkeiten der Werkstoffe oberhalb von 1.000 MPa, fest.

Schädigungen durch fertigungsbedingten Wasserstoff sind nicht Gegenstand dieses Teils der Norm, sie werden in DIN 50969-1 und DIN 50969-2 berücksichtigt. Diese Norm behandelt ausschließlich Stahlwerkstoffe.

Die Dokumente können bei Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin (Hausanschrift: Am DIN-Platz, Burggrafenstr. 6, 1078 Berlin), http://www.beuth.de bezogen werden.

In der Regel kann der Norm-Entwurf im Norm-Entwurfs-Portal, http://www.din.de/go/entwuerfe, kommentiert werden.