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Gemeinsames Positionspapier fordert Überprüfung des REACH-Zulassungsverfahrens

Verschiedene europäische Vereinigungen, darunter SMEunited (vormals UEAPME), haben Mitte November ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt, das ausführlich das Verbesserungspotenzial im REACH-Autorisierungsprozess beschreibt. Der ZVO war über CETS in SMEunited vertreten und in den Erstellungsprozess eingebunden. Wesentliche Erkenntnisse, die der ZVO bereits 2017 adressiert hat, finden sich hier wieder. Auch aktuelle Themen werden aufgegriffen.

Europäische Karte mit Paragraphenzeichen und Sternen symbolisiert: SMEunited vertritt die Interessen der rund 24 Millionen KMU aus etwa 30 europäischen Ländern.

SMEunited vertritt die Interessen von 24 Millionen KMU aus 30 europäischen Ländern.

Mehrere Mitglieder der Industrieverbände haben unmittelbar oder mittelbar an dem REACH-Zulassungsverfahren für einen bestimmten Stoff teilgenommen. Ziel des Positionspapiers ist die Überprüfung dieses Verfahrens und die Identifizierung von Schlüsselfragen und Verbesserungsvorschlägen aus Sicht der Industrie. Es richtet sich an die zuständigen Stellen für REACH und CLP (CARACAL), die Europäische Kommission (DG GROW und DG ENV) sowie die European Chemicals Agency.

Erste Erfahrungen mit der Zulassung einiger Stoffe haben zu sieben Punkten Verbesserungsbedarf erkennen lassen. Deren Umsetzung ist aus Sicht der europäischen Vereinigungen notwendig, um die Ziele des Zulassungsverfahrens bei gleichzeitiger Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Binnenmarktes zu erreichen:

  1. Zeitraum zwischen der Entscheidung über die Zulassung der Verwendung und dem Ablauftermin
  2. Anträge auf Zulassung für mehrere Betreiber
  3. Fragile Lage der KMU
  4. Unterstützung der Ausschüsse beim Verständnis von AfA-Dossiers
  5. Nicht nachhaltige Ersatzstoffe vermeiden
  6. Ausgleich unfairen Wettbewerbs durch Unternehmen aus Drittstaaten
  7. Analyse der geeignetsten regulatorischen Option

Das komplette Positionspapier mit allen detailliert formulierten Verbesserungszielen und -vorschlägen in englischer und deutscher Sprache unter Publikationen/Positionspapiere.

Neuorientierung: Aus UEAPME wird SMEunited

Auf seiner Generalversammlung im November 2018 beschloss der Europäische KMU- und Handwerksverband UEAPME, Europas Klein- und Mittelbetrieben künftig eine noch kräftigere Stimme in Europa zu verleihen: Mit dem neuen Namen SMEunited und einem zukunftsgerichteten Memorandum für die Europawahl 2019 wird Klein- und Mittelbetrieben größeres Gewicht und mehr Sichtbarkeit gegenüber EU-Institutionen und Interessengruppen in Brüssel verliehen.

SMEunited ist damit der einzige europäische Verband, der mit rund 70 Mitgliedsverbänden aus etwa 30 europäischen Ländern ausschließlich die Interessen der rund 24 Millionen Klein- und Mittelbetriebe vertritt. SMEunited ist europäischer Sozialpartner auf Arbeitgeberseite.