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REACH: UEAPME fordert Reaktion der EU

Der UEAPME, die Vertretung der KMU in Europa, fordert in einem jüngst veröffentlichten Positionspapier zahlreiche Veränderungen an REACH und seiner Durchführung.

Foto Reagenzgläser mit farbigen Flüssigkeiten

REACH: UEAPME und ZVO fordern Nachbesserungen.

Der UEAPME (Union Européenne de l’Artisanat et des Petites et Moyennes Entreprises, Vertretung der KMU in Europa) fordert in einem jüngst veröffentlichten Positionspapier zahlreiche Veränderungen an REACH und seiner Durchführung. Der ZVO hat intensiv mitgewirkt und dafür gesorgt, dass die Formulierungen und Forderungen mit den Erfahrungen der Oberflächenbranche übereinstimmen.

Unter anderem fordert der UEAPME endlich eine Anpassung der Intermediate-Interpretation, die bereits seit Jahren notwendig ist. Sowohl das Board of Appeal der ECHA (2016) als auch die europäischen Gerichte (2017) haben hier Fehler der ECHA und der Kommission beanstandet. Nun ist eine Reaktion und Nachbesserung gefragt.

Vor allem bei der Autorisierung sind Verbesserungen erforderlich. Die derzeitige Handhabung ist für KMU sowohl finanziell als auch zeitmäßig nicht zu bewältigen. Nicht umsonst weist der REACH-Bericht der Kommission darauf hin, dass mit REACH vor allem die Beraterbranche gewachsen sei.

Auch auf die Schnittstelle von Arbeitsschutz (OSH) und REACH geht UEAPME ein und plädiert dafür, die bisher erfolgreiche Vorgehensweise bei OSH nicht aufzugeben. Stattdessen wären durch Grenzwerte regulierte Bereich ein konsequenter Fall für den REACH-Ausnahmeartikel 58(2).

 Die vollständige Version des UEAPME-Positionspapiers finden Sie unter Publikationen/Positionspapiere auf der ZVO Homepage.