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DMV investiert knapp zehn Millionen Euro in neuen Standort

Die Deutsche Metallveredlung GmbH (DMV) wird im kommenden Jahr am neuen Standort in Theten fast zehn Millionen Euro in eine Produktionserweiterung investieren.

Luftbild des neuen Standortes der Deutschen Metallveredlung in Theten (Bild: DMV)

Der neue Standort der Deutschen Metallveredlung in Theten.

„Wir glauben an den Standort“, Daniel Schubert, Geschäftsführung der DMV Deutsche Metallveredelung, sagt das nicht nur so daher. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im Bereich der Oberflächenbeschichtung entwickelt und fest im Raum Süd-Westfalen etabliert. Gegründet wurde der Betrieb in den 60er Jahren und hat sich in den Anfängen auf die metallische Beschichtung von Stahlteilen aus der Region spezialisiert. Seither ist das Unternehmen immer mit der Zeit gegangen und hat sich den neuen, wachsenden Anforderungen des Marktes gestellt. Seien es Prozesse in der galvanischen Verzinkung, in der KTL- oder in der Pulverbeschichtung – DMV hat die Zeichen der Zeit stets erkannt und durch neue Anlagen und Investitionen das Portfolio abgerundet.

2012 kam es durch eine Übernahme zur Umfirmierung, der Mut und die Investitionsbereitschaft rissen dadurch aber nicht ab. Aufgrund des positiven Feedbacks der Kunden sowie der möglichen Optimierungspotenziale entschloss sich der (auch derzeitige) Gesellschafter Ludwig Mühl, den Betrieb zu übernehmen und zu restrukturieren. Mit dieser Maßnahme wurden rund 80 Arbeitsplätze gesichert und der Grundstein für die heutige DMV gelegt. Dennoch: Die Zeit von 2012 bis 2018 brachte einige Herausforderungen mit sich. Es mussten viel Zeit, Geld und persönlicher Einsatz erbracht werden, das Unternehmen zukunftsorientiert aufzustellen. Anlagen- und Verfahrenstechniken wurden optimiert, die Personalstruktur angepasst, die Kundenbindung ausgebaut und vieles mehr – mit Erfolg. Auch die Herausforderungen der Digitalisierung wurden angepackt. Anfang 2018 wurde die Geschäftsführung erweitert und beschlossen, das Unternehmen weiter fit für die Zukunft zu machen und das Projekt „DMV 2.0“ zu starten.

Wachstums- und Investitionsplan am neuen Standort in Theten

Für eine optimale Aufstellung des Unternehmens erwies sich der Standort in Grevenbrück in Teilen aber als kontraproduktiv. Flächen konnten nicht produktiv und effizient genutzt werden, moderne Logistikkonzepte waren nicht möglich. Eine Chance ergab sich dann 2018: Eine passende Gewerbeimmobilie in Theten stand zum Verkauf. Mit dem Kauf und weiteren Investitionen in Produktionsanlagen – mit einem Gesamtvolumen von rund zehn Millionen Euro – wird der Wachstums- und Investitionsplan nun weiter konsequent verfolgt. Mit der Übernahme der Immobilie von HJE Systembau Eickhoff wurden auch die beiden Verfahren Wirbelsintern und Gummieren sowie die zugehörige Anlagentechnik und die gut ausgebildeten Mitarbeiter der AKU-Oberflächentechnik und zusätzlich eine moderne Pulverbeschichtungsanlage übernommen. Alle Verfahren sowie die zugehörige Anlagentechnik werden am neuen Standort aktuell betrieben. Eine neue Phosphatierungsanlage ist zudem bestellt, nicht zuletzt aufgrund eines Großauftrags eines Stammkunden aus der Region. Zusätzlich soll bis Mitte 2020 der größte Anteil der Produktion der gesamten Wertschöpfungskette, die KTL-Beschichtung am Standort in Theten integriert sein.

Damit fährt DMV eine Zwei-Standort-Strategie: In Theten werden dekorative und funktionelle Lackoberflächen produziert und in Grevenbrück funktionelle, galvanische korrosionsbeständige Oberflächen.

Ein Dank der Geschäftsleitung geht vor allem auch an die treuen Mitarbeiter, welche die Zukunftsprozesse mittragen und viele Veränderungen auf sich nehmen, um die Zukunft zu sichern. Auch der Stadt Lennestadt gilt Dank, die die Vorhaben von DMV immer wohlwollend begleitet und auch für kommende Gespräche ihre Unterstützung signalisiert hat.