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ZVO: Neumitglied Spiraltec GmbH

Der Erfinder gewickelter Membranmodule zur Prozesswasseraufbereitung, die Spiraltec GmbH aus Sachsenheim nahe Stuttgart, ist seit 1. Januar 2019 Mitglied im ZVO.

Neumitglied Spiraltec GmbH

Die Spiraltec GmbH gehört zur HPH Beteiligungs-GmbH und ist im Bereich der Umwelt- und Energietechnologie angesiedelt. Holger P. Härter gründete die Firma 2015 mit dem Ziel, eine neue, effektivere Verfahrenstechnik der umweltfreundlichen Diffusionsdialyse zu entwickeln und den Kunden dadurch eine kompakte und kostengünstige Anlagentechnik für die Prozesswasseraufbereitung zu bieten.

Spiraltec ist es somit als weltweit erstem Unternehmen gelungen, gewickelte Membranmodule für die Diffusionsdialyse zu entwickeln und serienmäßig zu produzieren. Der Erfolg ist auch der Entwicklungskooperation mit der Fumatech BWT GmbH zu verdanken, dank der Spiraltec als Exklusivpartner die neueste Generation der ionenleitenden Flachmembranfolie, die in den Membranmodulen verwendet wird, einsetzt. Dieses umweltfreundliche Verfahren der Dialyse wird derzeit zur Rückgewinnung von freier Säure und Metallausschleusung aus verbrauchten Behandlungsbädern genutzt.

Ein klassisches Anwendungsbeispiel aus der Oberflächentechnik ist die Rückgewinnung von Schwefelsäure und eine gleichzeitige Ausschleusung von Aluminium. Dabei erreicht das Modul WD-AR10 von Spiraltec eine über 90-prozentige Rückgewinnung der freien Säure und eine Aluminiumausschleusung von über 95 Prozent.

Spiraltec bietet mehrere Modellvarianten, die für verschiedene Säuren und Metalle geeignet sind. Aktuell wird die Verfahrenstechnik für die Laugendialyse adaptiert und kurzfristig zur Verfügung stehen. Weitere Anwendungsgebiete sind in der Entwicklung und sollen noch im Geschäftsjahr 2019/2020 die Produktpalette von Spiraltec erweitern.